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Straßenhunde



 
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Icke
Gast







BeitragVerfasst am: 22.04.2009, 13:04    Titel: Straßenhunde Antworten mit Zitat

Lieber Stefan,

ersteinmal möchte ich dir für diese tolle und informative Seite danken undauch dafür, dass du auch Missstände schilderst ohne einfach darüber weg zu sehen wie z. B bei den Straßenhunden.

Auch toll finde ich es, dass du die armen Geschöpfe entwurmst, von Zecken befreist und fütterst. sie habe es bestimmt verdient.

Aber dennoch, als ich dann deine/ eure Idee mit der "Vermittlung" laß wurde mir ertwas mulmig. Nicht weil ich euch schlechte absichten unterstelle oder denke ihr wollt euch an der Sache finanziell bereichern- eher wegen den potentiellen Käufern.

Wie wollt ihr ermessen ob der oder diejenige geeignet sind für das Tier? Was wenn sie nicht damit klarkommen und es dann ins Tierheimschaffen oder noch schlimmer- was wenn ihr echt an die falschen geratet die eure gut gemeinte Hilfe ausnutzen um mit den Hunden profit zu machen?

Solche Menschen habe ich selbst schon erlebt und die sind sich echt für nix zu schade.

Das Ziel ist ja, dass es den Schnuffis besser gehen soll und nicht, dass sie zu Geldgeiler Händlern, Tierversuchslabors oder Menschen kommen welche absolut ungeeignet sind für die Haltung eines Hundes?


Vil. ließe sich mit deiner Community ein langfristiges Hundeschutzprojekt realisieren?

Liebe grüße und noch viele schöne erlebnisse! Sehr glücklich
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bla_bla





Anmeldungsdatum: 31.03.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 22.04.2009, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
also an das hab ich noch gar nicht gedacht. Ich denke aber das S+J nicht so naiv sind einen Hund einfach so zu versenden ohne das man den Empfänger irgendwie kennt.
Ich denke von den Leuten die hier schreiben kann man schon irgendwie einteilen was das für ein Mensch sein könnte. Denk ich mal, kann auch völlig falsch liegen!
In einen Menschen kann man nie hineinschauen, aber ich denke hier trifft sich nicht gerade die Hundemafia oder sonstige gestörte hundehassende Typen.

Auch denke ich, das die Kosten die ein derartiger Transport beinhaltet (Fluggepäck in Hundebox von Albanien) für Händler uninteressant sind. Ich denke unter 50.- für die Impfungen und 200.- für den Transport wird das nicht bleiben. Kein übler Händler oder Versuchslabor zahlt für ne Promenadenmischung so viel Kohle.
Ich finds einfach riesig das die beiden sich so nen Kopf für die Hunde machen. Respekt nochmals!
Ich denke eher das man ne Sammlung aufmachen könnte falls Stefan+Julia das möchten. Da könnte man dann was Spenden für die Hunde für Futter und Flohmittel und so und das würde dann direkt bei den Tieren ankommen. Ich würde in dieser Sache Stefan voll vertrauen.
Falls er das möchte wäre ich gern bereit was springen zu lassen, allerdings wie gesagt voll zweckgebunden für die Tiere. Ob ich das an 4Pfoten Spende oder an Stefan macht mir keinen Unterschied. Von der Spendenquittung mal abgesehen, aber das wär mir egal! Bisher spende ich das an 4Pfoten, da die mit Ihrem Sterilisationsprogrammen meiner Meinung nach ein sehr vernünftiges Konzept haben die Strassenhundproblematik in den Griff zu bekommen.
Wen es interessiert:
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1165&idcontent=2846&language=1

So das wärs heut mal wieder.
Saludos
Peter
_________________
Alles in allem gibt es nur zwei Arten Menschen auf der Welt - solche die zu Hause bleiben, und solche, die es nicht tun.
Kipling
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Icke
Gast







BeitragVerfasst am: 22.04.2009, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ja deswegen meinte ich ja auch, dass man vil. ein längerfristiges Projekt starten könnte???
Ist halt schwierig, da di ebeiden ja immer an verschiedenen Orten sind und so längerfristige Hilfe an ein und der selben Stelle nicht realisierbar ist.

Und nochmals damit wollte ich den beiden auf keinen Fall etwas Negatives anlasten!!!

wahrscheinlich hatte ich bis jetzt mit zu vielen Ar..... zu tun, die lauter solche Sachen abgezogen haben. Ist mir halt immer ein Anliegen aufzuklären, dass es eben auch schwarze Schafe unter Hundefreunden gibt und es eben schade wäre wenn man am schluss an so jmd gelangt.

Vier Pfoten ist ein gutes Projekt! Sehr glücklich

cu
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stefan
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 452
Wohnort: Da wo ich parke

BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Servus Icke

Tja – Entwurmen - das war einmal, in Albanien. Dort gab es an jeder Ecke Veterinärapotheken wo man die Pillen und Flohpulver zu einem Spotpreis kaufen konnte. Dort wo ich jetzt bin kostet eine Entwurmungstablette um die 5 Euro und ich brauche eine pro 10 Kilo Hund. Denn Spaß kann ich mir einfach nicht mehr leisten. Die Tiere müssen sich mit ein wenig Futter und dem Zeckenrausdrehen begnügen. Vielleicht, mit ein wenig Glück kann ich ihnen jetzt aber viel mehr helfen als es eine Wurmkur tut. Vielleicht kann ich den ein oder anderen in gute Hände vermitteln. Da sehe ich nicht ganz so schwarz wie du. Du schreibst, du siehst Probleme mit den potenziellen Käufern. Ich könne nicht beurteilen wer für ein Tier geeignet ist und wer nicht. Da magst du Recht haben, das kann ich auf diese Entfernung nur sehr schwer. Viele können mir vieles schreiben, sie können tolle Fotos von ihrem Garten mitschicken und in Wirklichkeit gehört der Garten den Nachbarn. Das muss ich diesen Menschen einfach glauben. Jemand der Profit mit den Tieren machen will wird sich wohl kaum bei mir melden. Profit macht man mit Rassehunden oder wenigstens mit angeblichen Rassehunden und unwissenden Interessenten. Einen Mischling bekomme ich auf jedem zweiten deutschen Bauernhof für weit unter 100 Euro, häufig auch geschenkt. Allein die Amtstierärztliche Untersuchung und der Internationale Impfpass der zur Überführung der Tiere notwendig ist kostet ca. 100 Euronen. Julia hätte für einen Flug von Deutschland nach Albanien 90 Euro bezahlt. Ihr Hund hätte 240 gekostet. Ich denke die Preise sind in die andere Richtung ähnlich. Was bedeutet, dass der Interessent etwa 350 Euro zahlt bis das Tier bei ihm ist. Da bleibt kein Spielraum für Profit. Auch wenn du es mir nicht unterstellst möchte ich mich hier trotzdem noch einmal von dem Gedanken freisprechen mich mit dieser Aktion bereichern zu wollen. Ich möchte die Tiere vermitteln, nicht verkaufen. Der Interessent übernimmt die Tierarzt und Transportkosten. Sollte es je zu einer Vermittlung kommen Fotografiere ich diese Belege und stelle sie online. Die Kraftstoffkosten bis zum nächsten Flughafen übernehme ich. Genauso wie das Hundefutter während der kleine bei mir wohnt. Auch eventuelle Reparaturen durch rumkauende Hundezähnchen trage ich selbst. Ich möchte auch nicht wahllos jeden dahergelaufenen Streuner nach Deutschland vermitteln wie es viele „Hilfsorganisationen“ tun. Diese Organisationen kaufen Tötungsstationen auf, fliegen die Tiere nach Deutschland, dort kommen sie ins Tierheim oder in private Übergangsquatiere. Der endgültige neue Hundebesitzer bekommt ein Verhaltensgestörtes Tier mit welchem er, sollte er nicht grade „der Hundeflüsterer“ sein, höchstwahrscheinlich überfordert ist. Das Tier landet wieder im Tierheim. Die „Hilfsorganisation“ hat es zwar vor dem sichern tot bewahrt ihm aber viel leid zugefügt. Ich hingegen kann vor Ort selektieren. Hunde die freiwillig die menschliche Nähe suchen, die sich bereitwillig auf den Rücken drehen um sich eine Zecke entfernen zu lassen, die mir hinterherlaufen, sich vernünftig im Straßenverkehr verhalten, die sich lernwillig zeigen und nach 3 Versuchen schon auf Zuruf zu mir zurückkommen diesen Hunden möchte ich helfen. Ich habe einen Interessenten, ich finde einen passenden Hund, wir schreiben uns einige Mails und 10 Tage später ist das Tier bei seinem endgültigen Halter. Ohne Zwingerneurose und vermeidbare psychischen Schäden. Wenn der neue Halter nicht ein absoluter Vollidiot ist wird er schon mit dem Tier klar kommen, eher als mit einem wahllos ausgesuchten Tierheimkollegen. Ich kenne die Selektionsverfahren (wer bekommt nen Hund und wer nicht) in Tierheimen und bei Tierschutzorganisationen. Ich habe mindestens 2 Dutzend dieser Stellen aufgesucht bevor ich Flitsch aus privater Hand ein neues Zuhause gab. Ich habe mit offenen Karten gespielt, gesagt wer ich bin und was ich vor habe. Ich habe keinen Hund bekommen. „Wir Vermitteln keine Tiere zum Betteln“ war das Statement das ich mir mehr als einmal anhören durfte. Ein Restrisiko bleibt, da gebe ich dir Recht. Aber welche Chance hat der Schützling hier? Mit beginn der Hauptsaison wandert er in die Tötungsstation damit er nicht die gut zahlenden Touristen anbettelt. Mit etwas glück, oder eben auch Pech kommt er von dort in ein Mitteleuropäisches Tierheim. Wie lange er da in einem 10 m² Zwinger aushalten muss weis niemand. Auch weis niemand was danach mit ihm passiert und es weis auch niemand wie viele Menschen, bei denen er es wirklich gut hätte, von seinen „Schutzbeauftragten“ abgewiesen werden weil sie von Ihnen als ungeeignet empfunden werden. Viele wollen Helfen, wenige tun es und die die es tun machen Fehler und helfen nicht in jedem fall.
Ich Hoffe ich kann helfen, und ich hoffe dabei so wenig Fehler wie möglich zu machen. Dennoch, egal was man tut es gibt immer eine Schattenseite und ein Restrisiko ist nicht auszuschließen.

Was das langfristige Hundeschutzprojekt angeht, da bin ich glaube ich der falsche. Ich bin reisender. Ich bin nirgendwo langfristig. Ich kann nur kurzzeitig Helfen. Solltest du, oder irgend jemand anderes Interesse daran haben nen Großpack Entwurmungstabletten zu sponsern lasst es mich wissen. Ich besorg mir dann rasch ne Postadresse wo Ihr sie hinschicken könnt. Und Versprochen, ich verfütter sie auch an Straßenhunde und nicht an meine eigenen.

Stefan

Was die neuen Beiträge hier angeht, so lass ich den Dingen eiinfach mal freien lauf und schaue was sich draus entwickelt. Möglichkeiten mich zu kontaktieren dürften ja weitläufig bekannt sein.
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Tags
Essen, Geld, Hund, Liebe, NES, Uni



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