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Kritik an Hundefütter-Projekten



 
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Sebastian




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 12.03.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 01.02.2010, 17:58    Titel: Kritik an Hundefütter-Projekten Antworten mit Zitat

Hallo Stefan und andere Hundefreunde,

erstmal muss ich sagen, dass ich es gut finde wenn jemand den Tieren helfen will und dies auch tut.

Allerdings sehe ich den langfristigen Nutzen solcher Fütteraktionen etwas kritisch, gerade der letzte Bericht hat mich doch veranlasst mal meine Meinung hierzu zu schreiben.
Ich würde vorschlagen, dass man das Geld eher dafür nutzt um die freilaufenden Hündinnen zu sterilisieren.
Das Problem mit dem Füttern ist nämlich folgendes:
Je mehr man füttert, desto mehr vermehren sich die Hunde. Es fehlen die nätürlichen Feinde der freilaufenden Hunde und somit werden es von Jahr zu Jahr mehr und um diese Hunde kümmert sich keiner, bzw. sie landen in solch unangenehmen Tierheim-Kerkern oder sie werden anderweitig beseitigt wenn sie zu viele werden.

Die Projekte aber, die die Hunde an neue Besitzer vermitteln halte ich aber für eine sehr gute Lösung!
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stefan
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 452
Wohnort: Da wo ich parke

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Das Füttern nix bringt ist mir schon klar. Aber würdest du es über das Herz bringen so einer hungrigen Hundemama nicht etwas zu fressen zu geben? Ich nicht! Das Geld das ich dafür verwende ist so verschwindend gering das ich keine Kastrationen davon bezahlen könnte. Das Problem ist ja, das ich den Hund nicht Kastrieren lassen kann und Ihn danach wieder auf die Strasse setze. Da bedarf es einer Medizinischen Nachkontrolle, auch wenn die Operationsmaterialien heute so gut sind das man sich das Fäden ziehen sparen kann. Für jemanden der alleine unterwegs ist sind solche Maßnahmen nur sehr schwer durchzuführen. Zumal dann, wenn das Geld sehr begrenzt ist. Eine Vermittlung nach Deutschland möchte ich aber auf jeden Fall irgendwann von irgendwo durchführen. Die nächste trächtige Hündin die ich treffe kann sich freuen. Für Ihre Babys such ich nette Leute in Deutschland. Das hab ich mir fest vorgenommen.
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Gast








BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 14:12    Titel: Hunde füttern in Griechenland....?!?! Antworten mit Zitat

Ich denke, weder das Füttern noch das Vermitteln löst das Problem wirklich.
Die Frage ist m.E. ob es Sinn macht, (in D) Spendengelder einzusammeln und damit Hunden in GR zu helfen.

Wäre es nicht sinnvoller, wenn man schon Geld sammelt, damit MENSCHEN zu helfen?

Tiere leben, und sterben. So wie alle Lebewesen. Im Gegensatz zu Menschen haben sie wenig Probleme damit, einfach weil sie nicht darüber nachdenken (können) was auf sie zukommt.

Gerade Stefan, der keine Bedenken hätte, ein Reh zu schießen um es zu essen (hat er mal geschrieben), sollte sich mal fragen, warum ein Reh weniger "Recht auf Leben" haben soll als ein Hund.
Oder warum ein Tier wie ein Schwein, Huhn oder Kalb in tierquälerischer Massenhaltung dahinvegetieren muss ohne dass sich viele dran stören, nur damit das Kilo Schweineschnitzel bei Aldi für unter 4 Euro zu haben ist.

Wenn man es logisch sieht, dann sollte man vielleicht erstmal seiner eigenen Gattung helfen, bevor man versucht die Tierwelt zu retten.

Es gibt gerade im Südosten Europas (von Rumänien und Bulgarien weiß ich es aus eigener Anschauung) Menschen, die nicht viel besser als herrenlose Hunde leben, und denen niemand hilft.
Ich habe zB in Bukarest Kinder gesehen, die im Sommer im Gebüsch auf Grünstreifen der mehrspurigen Strassen leben, im Winter in der Kanalisation.

Damit keine Missverständnisse aufkommen:
Ich bin durchaus Tierfreund und habe selber Hund, Katze und Pferd.

Ich weiß auch nicht was richtig ist.
Das sollte nur ein Denkanstoß sein.
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stefan
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 452
Wohnort: Da wo ich parke

BeitragVerfasst am: 06.03.2010, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gast

An deinen Worten ist mit Sicherheit was wahres dran. Es gibt viel Leid auf der Welt. Bei Tieren, bei Menschen und bei der Natur im Allgemeinen.
Du schlägst vor besser Spenden zu sammeln um Menschen zu helfen weil die eigne Spezies Vorrang hat. Gehen wir mal davon aus du hast recht. Was machen wir dann mit den Spenden? Wir holen die Kinder aus der Kanalisation und bauen Ihnen hübsche Holzhäuser aus Tropenholz? Ein klasse Projekt. Tropenholz ist preisgünstig und wir können mit verhältnismäßig wenig Spenden verhältnismäßig vielen Kindern helfen. Ein paar Jahrzehnte später verrecken wir dann alle weil es keinen Wald mehr gibt der uns Sauerstoff produziert. OK, an den paar Holzhäusern für Rumänische Kinder ersticken wir wohl kaum. Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte ist das man halt immer irgendwie kritisieren kann. Angagiert man sich im Tierschutz, kommt jemand und sagt man solle lieber Menschen helfen. Hilft man Menschen kommt jemand und sagt: „Das Problem müssen wir globaler betrachten und erst einmal unsrem Planeten helfen.“ In meinen Augen hat dieser jemand Recht. Den Umweltschutz ist Tier und Menschenschutz gleichzeitig. Wäre unsre Gesellschaft nicht so wie sie ist könnten keine Kinder in der Kanalisation leben, denn es gäbe keine Kanalisation. Es hätte auch niemand Hunger, denn wenn die vorhandenen Nahrungsmittel erschöpft wären würden die Menschen genau wie vor Jahrtausenden in neue Jagdgründe aufbrechen. Das ginge auch gut, da die Population der menschlichen Rasse nicht so überhand genommen hätte. Das Leben wäre hart, Krankenversicherung ein Fremdwort und hier und da würde ein „Rudel Menschen“ den Bären zum Opfer fallen. Unsre Welt ist aber so wie sie ist. Der Mensch betrachtet sich als Krone der Schöpfung und tut das was in der Bibel steht: Er macht sich die Erde untertan. Dummerweise macht er dabei Fehler. Fehler auf Kosten seines Lebensraumes, Fehler auf kosten schwächerer. Seien es Menschen die nicht das Glück hatten in einem der reichsten Länder der Erde geboren wurden zu sein oder eben Tiere. Ich bin derzeit in Griechenland, den Kindern hier geht’s gut. Den Hunden nicht. Deswegen setze ich mich, soweit es in meiner Macht steht für sie ein. Ob Füttern nun Sinn macht oder nicht, ich habe jedes Mal ein gutes Gefühl wenn ich einem dieser Geschöpfe ne Schüssel Futter gesponsert habe. Ich hätte auch ein gutes Gefühl wenn ich einem Kind eine Schüssel Reis geben würde. Aber die Kinder hier wollen keinen Reis. Die wollen nen Big Mäc und das ist mir zu teuer. Da helfe ich lieber Hunden und verschiebe das mit den Kindern auf die Länder in denen die sich über ne Schüssel Reis freuen.
Was die Hunde Reh Geschichte angeht, ich habe kein Problem damit ein Reh zu schießen um es zu essen. Ich würde es selbst nie tun, aber ich würde kein Wort darüber verlieren (zumindest kein anfeindendes) wenn jemand einen Hund schießt um Ihn zu essen. Das ist die Nahrungskette und ob wir Kuh, Schwein, Hund, Katze, Pferd oder Meerschweinchen verspeisen ist letztenendes egal. Aber hier werden Hunde nicht geschossen um sie zu essen, sie werden vergiftet. Ihr Fleisch wird unbrauchbar gemacht. Diese Vorgehensweise ist verboten, aber es gibt immer noch Menschen die Spaß daran haben. Das unterscheidet diese Hunde von den Kindern. Den Kindern geht es schlecht, aber sie werden nicht vergiftet. Sie haben eine Zukunft. Wenn sie Ihr Leid nur lange genug überleben können sie in ein anderes Land gehen dort gibt es kostenlose Nahrung im Überfluss und von Bulgarien nach Griechenland kann man notfalls laufen.
Menschen können etwas das Tiere nicht können: Denken! Diese Fähigkeit kann man nicht nur nutzen um sich über seine Zukunft zu sorgen, diese Fähigkeit kann man auch dazu nutzen seine Zukunft zu gestallten. Vielleicht spricht hier die Arroganz eines wohlhabenden Mitteleuropäers der die „0 Kohle Nummer“ als ein Spiel ansieht und der in Wirklichkeit nen hübschen Mittelklassewagen auf dem Bankkonto hat. Aber es geht, es geht ohne Geld. Ich bin der Beweis. Und wenn ich es kann, warum soll es wer anders nicht können? Hunde können das nicht, die riechen ein Stück Fleisch und in Wirklichkeit ist es Gift. Gift das von einem Menschen kommt.

Auch ich weiß nicht was richtig ist – auch das ist nur ein Denkanstoß

Stefan
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Tags
Geld, Hund, Laufen



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